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Marianne und Michael Hartl: Projekt zu Inklusion beim Golfen

Aschheim (dpa/lby) – Das Volksmusikpaar Marianne (66) und Michael Hartl (69) will Menschen mit unterschiedlicher Behinderung in Aschheim bei München das Golfen ermöglichen. Dort bauen die beiden derzeit ein Modell für Inklusionssport auf. Gerade werde ein Rollstuhl für gehbehinderte Golfspieler angeschafft, berichteten sie. Es gehe aber auch um Möglichkeiten für Menschen mit Downsyndrom oder Kinderlähmung.

So verbindet das Paar seine Arbeit in dem von ihm gegründeten Verein «Frohes Herz» für Bedürftige mit dem eigenen Hobby. «Wir sind seit 30 Jahren begeisterte Golfer», sagte Marianne Hartl. Die Zähigkeit und der Wille gerade von behinderten Sportlern verlange Respekt ab, sagte Michael Hartl, der am 18. März 70 Jahre alt wird. Das gelte es zu fördern.

Der Verein «Frohes Herz» ist regional ausgerichtet, auch die Spendengelder stammen aus der Region. «Wir geben das Geld da, wo es gerade gebraucht wird», sagte Michael Hartl. Mal seien es die Tafeln, mal ein Bett, das irgendwo fehle. Jüngst war es ein Defibrillator für die Haunersche Kinderklinik in München. Jedes Jahr rufen die beiden ein Golfturnier zugunsten des Vereins aus, dieses Jahr am 28. Juni in Egmating (Landkreis Ebersberg).