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Mietpreisbremse beschäftigt Münchner Gericht

München (dpa/lby) – Die Mietpreisbremse beschäftigt heute das Landgericht München. In einem zivilen Rechtsstreit fordert ein Inkassounternehmen wegen der im Dezember 2017 gerichtlich gekippten Mietpreisbremse Schadenersatz vom Freistaat Bayern. Die Mieter, deren Ansprüche das Inkassounternehmen übernommen hat, mieteten nach Kläger-Angaben eine Wohnung für 15,58 Euro pro Quadratmeter statt der ortsüblichen Vergleichsmiete von 10,98 Euro. Weil die Mieter die zu viel gezahlte Miete nach der gekippten Verordnung zur Mietpreisbremse nicht vom Vermieter zurückfordern können, soll jetzt der Freistaat zahlen. Es geht um 731,31 Euro.