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Mini-Theater in Sommerhausen startet in neue Spielsaison

Sommerhausen (dpa/lby) – Eines der kleinsten Theater Deutschlands startet wegen Corona mit einer noch kleineren Bühne als sonst in die neue Saison. Schon im vergangenen Jahr wurde nicht auf der regulären Bühne, sondern im Foyer gespielt, wie Theaterleiterin Angelika Relin am Freitag mitteilte. Dort gebe es mehr Platz, um die Stühle der Zuschauer auseinanderzustellen – aber die sonst 20 Quadratmeter große Bühne verkleinere sich.

Das Torturmtheater liegt in einem Torbogen der mittelalterlichen Stadtmauer in Sommerhausen (Landkreis Würzburg) und bietet bei Normalbetrieb rund 60 Plätze. Ins Foyer könne knapp die Hälfte der Zuschauer. Mit dem kleinen Platzangebot werde ein Besuch im Torturm zu einem «fast privaten Theatererlebnis», sagte Relin.

Nach mehr als einem halben Jahr Zwangspause durch die Corona-Pandemie startet das Torturmtheater Sommerhausen am 21. Mai mit drei Vorstellungen von «Die meisten Afrikaner können nicht schwimmen». Das Stück von Holger Böhme war der Theaterleiterin zufolge der Erfolg des letzten Sommers.

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