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Ministerpräsident Söder pflanzt Bäume für den Klimaschutz

München (dpa/lby) – Eine Tanne, einen Ahorn und zwei Elsbeeren haben Ministerpräsident Markus Söder und Forstministerin Michaela Kaniber (beide CSU) gepflanzt. Im Forstenrieder Park südwestlich von München setzten sie am Montag die Bäume in die Erde. Der symbolischen Aktion sollen zahlreiche weitere Pflanzungen folgen – in den kommenden fünf Jahren sollen etwa 30 Millionen Bäume gesteckt werden. Besonders diejenigen Wälder, die von Trockenheit, Schädlingen und Sturm stark betroffen sind, sollen neue Bäume bekommen. «Wir brauchen dringend natürliche CO2-Speicher», sagte Söder.

Außerdem solle der Waldumbau vorangetrieben und «klimaresistente Wälder» sollten geschaffen werden. Dazu wolle man Baumsorten stärker mischen. «Das Gesicht des bayerischen Waldes beginnt sich zu verändern», sagte Söder. In 50 Jahren werde der Wald anders aussehen als heutzutage. Ziel sei dabei aber nicht die Gewinnmaximierung. Söder will «aus einem reinen Wirtschaftswald einen Klimawald» machen.

Eine Herausforderung für die Zukunft sei es demnach, die Wälder mit Wasser zu versorgen. Durch den Klimawandel gebe es im Freistaat sehr unterschiedliche Wasserentwicklungen. «Wir müssen uns ziemlich intelligente Bewässerungsmethoden überlegen», sagte Söder. Nur so könnten die gepflanzten Bäume auch gut wachsen.