Missbrauchsfälle: Schick fordert andere Strukturen

Als Folge der Missbrauchsfälle muss die katholische Kirche nach Ansicht des Bamberger Erzbischofs Schick ihre Strukturen verändern. „Unsere Worte werden nur wirken, wenn sie durch unsere Taten gedeckt sind“, sagte er wörtlich. Die Strukturen hätten die schweren Taten begünstigt und gedeckt. Außerdem seien bei jedem Einzelnen Reue, Wiedergutmachung und Bekehrung nötig. Die Täter müssten bestraft und Rückfälle mit allen Mitteln verhindert werden, so Schick in seiner Silvesteransprache. Auch im Bistum Bamberg gab es zahlreiche Missbrauchsfälle. Von 1946 bis 2015 ist von 88 Opfern die Rede. Die Dunkelziffer liegt vermutlich weit höher.