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Mit Drogen im Blut zur letzten Fahrstunde

München (dpa/lby) – So hat er sich seine letzte Fahrstunde wohl nicht vorgestellt: Ein 25-jähriger Fahrschüler ist mit Drogenrückständen im Blut von der Münchner Polizei erwischt worden. Wie eine Sprecherin der Polizei am Mittwoch mitteilte, stand der Mann kurz vor seiner Fahrprüfung, als er am Dienstag zufällig in eine Verkehrskontrolle geriet. Ein Test zeigte, dass er Rückstände von Haschisch oder Cannabis im Blut hatte.

Den Fahrschüler erwarten jetzt eine Geldstrafe von 500 Euro und zwei Punkte in Flensburg. Ob er seine Führerscheinprüfung noch machen darf, muss nun die Fahrerlaubnisbehörde entscheiden. Seinem Fahrlehrer könne man keine Vorwürfe machen; die Drogenrückstände hätte er nicht erkennen können, sagte die Polizeisprecherin.