Mit Kryptowährung geködert und über den Tisch gezogen

Über das Inserat einer angeblichen Investmentfirma hat ein Lichtenfelser Anfang des Jahres ein Konto auf deren Plattform eröffnet und für 3500 Euro Bitcoins gekauft. Als er sich einen Teil des Gewinns auszahlen lassen wollte, verlangte die Firma, dass er vorher weitere 3000 Euro einzahlt, um den Gewinn zu erhalten. Das erledigte der 53-Jährige und hat seitdem keinen Zugriff mehr auf sein Konto. Erste Ermittlungen ergaben, dass es sich um eine Fake-Website handelt. Ähnlich ist es einem Mann aus Nordhalben im Kreis Kronach ergangen. Er wurde über eine Pop-Up-Meldung im Netz auf eine Handelsplattform für Kryptowährungen aufmerksam, eröffnete ein Konto und investierte eine hohe vierstellige Summe in Bitcoins. Erst als er sich Geld auszahlen lassen wollte, bemerkte der 57-Jährige den Betrug, denn er sollte dafür noch einmal mehrere Tausend Euro einzahlen.