Müllverbrennung kostet weniger

Die Verbrennung von Hausmüll kostet im Coburger Müllheizkraftwerk ab Januar weniger. Das hat der Zweckverband für Abfallwirtschaft (ZAW) gestern entschieden. Pro Tonne fallen dann für die Zweckverbandsmitglieder 120 Euro statt – wie bisher – 133 Euro an. Die einzelnen Mitglieder, also die Landkreise Coburg, Kronach und Lichtenfels sowie die Stadt Coburg müssen entscheiden, ob die Gebühren auch für die Bürger günstiger werden. In der Stadt ist das schon geschehen. Der CEB hat angekündigt, die Müllgebühren in Coburg ab Januar um neun Prozent zu senken. Auch in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels ist das geplant. Im Kreis Kronach nicht: der Kreisausschuss hat im November zugestimmt, dass die Gebühren steigen sollen.

Die Verbrennung von Gewerbemüll kostet gleich viel (133 Euro), unter anderem wird das Verbrennen von Klärschlamm teurer (70 Euro statt 60 Euro). Und auch die Gebühren von Deponiemüll steigen.