Akten liegen in einem Gerichtssaal auf der Richterbank., © Lennart Preiss/dpa/Symbolbildarchiv

München: Tauchlehrer soll Schülerin vergewaltigt haben

Vor dem Landgericht München II hat am Mittwoch ein Prozess gegen einen Tauchlehrer begonnen, der vor mehr als 20 Jahren seine Schülerin vergewaltigt haben soll. Laut Anklage überzeugte der Mann aus Garmisch-Partenkirchen die Eltern des Mädchens in mehreren Gesprächen davon, dass sie mit ihm 2002 in einen Tauchurlaub nach Ägypten reisen darf. Dort soll er die damals 14-Jährige dann dreimal vergewaltigt haben. Der heute 51-Jährige habe «das ihm entgegengebrachte Vertrauen» ausgenutzt, hieß es in der Anklage. 

Der Prozess wurde bereits kurz nach seinem Beginn für ein Rechtsgespräch über einen sogenannten Deal unterbrochen. Bei diesen Gesprächen geht es darum, dass die Prozessbeteiligten sich vorab auf einen Strafrahmen einigen und das Verfahren dann abgekürzt werden kann. Voraussetzung ist ein umfassendes Geständnis des Angeklagten.