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Münchner OB vor Anstich:«Man darf sich nicht verschlechtern»

München (dpa) – Kurz vor dem Anstich hat sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) entspannt gezeigt. «Die Aufregung kommt wirklich erst fünf Minuten vorher, wenn man den Schlägel in die Hand nimmt», sagte der 61-Jährige am Samstagvormittag der Deutschen Presse-Agentur.

Anfang der Woche habe er auch schon ein bisschen geübt – aber nur eine halbe Stunde: «Zwei Schläge muss mein Ziel sein. Man darf sich nicht verschlechtern», sagte Reiter. «Mehr als drei sollten es nicht werden.» Nur einen Schlag – das hätten schon viele probiert und seien gescheitert, sagte der OB. Das versuche er gar nicht erst. Ein Bierfass, sagt dazu Reiters Anzapf-Trainer Helmut Huber, vertrage keine grobe Behandlung – es müsse gestreichelt werden.

Reiter soll um Punkt 12.00 Uhr im Schottenhamel-Festzelt das erste Fass Bier anzapfen und damit die 186. Wiesn eröffnen. Erst danach gibt es für andere Gäste Bier. Das größte Volksfest der Welt dauert bis zum 6. Oktober, an die sechs Millionen Besucher werden erwartet.