Nach Ölunfall in Erlabrück: Ermittlungen gegen Betreiber und Fischsterben

Nach dem Öl-Unfall auf dem Gelände eines Sägewerkes in Erlabrück im Kreis Kronach, sind an der Unfallstalle bereits einige hundert Fische verendet. Das hat das Wasserwirtschaftsamt auf RadioEINS-Nachfrage mitgeteilt. Wie berichtet war dort gestern Abend ein Tank geplatzt und mehrere tausend Liter ölhaltige Flüssigkeit ausgetreten und in die Rodach gelangt. Die Feuerwehr errichtete Ölsperren. Da das Gemisch jedoch nicht nur aus Öl bestand, konnten die Sperren die schädliche Flüssigkeit nicht komplett aufhalten. Deshalb kann es entlang der Rodach in den Landkreisen Kronach und Lichtenfels weiter zu erheblichen Geruchsbelästigungen und Verunreinigungen kommen. Wie die Polizei mitteilt, wird nun auch gegen den 83-jährigen Betreiber ermittelt. Die öffentliche Wasserversorgung ist nach aktuellem Stand nicht betroffen.