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Neuer IHK-Präsident Lutz gegen Homeoffice-Pflicht

München (dpa/lby) – Der neue Präsident der IHK für München und Oberbayern, Klaus Josef Lutz, hält nichts von einer Homeoffice-Pflicht. «Die Unternehmen in Bayern haben bewiesen, dass sie sehr verantwortungsvoll mit der Krise umgegangen sind. Eine gesetzliche Regelung, wie das jetzt einige fordern, halte ich deshalb nicht für nötig. Das machen die Betriebe in Eigenregie, falls es das Pandemiegeschehen erfordert», sagte der Chef der oberbayerischen Industrie- und Handelskammer dem «Münchner Merkur» (Freitag).

Er glaube allerdings, dass es künftig «mehr Hybridarbeitsplätze geben wird» – wenn die Voraussetzungen stimmen: «Das setzt aber voraus, dass wir mit der Digitalisierung noch schneller vorankommen.»

Baywa-Chef Lutz war am Mittwoch zum neuen Präsidenten gewählt worden. Damit übernimmt er auch das Präsidentenamt des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags. Der 63-Jährige folgt auf den sechs Jahre älteren Eberhard Sasse, der seit 2013 IHK-Präsident war, aber nicht mehr antrat.

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