NGG fordert mehr Geld in der Gastro-Branche

Harte Knochen brauchen derzeit die rund 900 Gastro-Beschäftigten im Kreis Sonneberg. An den Weihnachtsfeiertagen hätten sie oft Überstunden geleistet und mit Silvester komme der nächste extrem arbeitsintensive Tag auf sie zu, so die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Am Ende des Monats bleibe den beschäftigten aber kaum genug Geld zum Leben. Die Löhne in der Gastrobranche müssten endlich steigen, fordert die Gewerkschaft. Es könne nicht sein, dass ein ausgelernter Koch gerade einmal 10,08 Euro die Stunde verdiene. In Bayern seien es derzeit fast drei Euro mehr. Auch die Arbeitsbedingungen müssten sich endlich verbessern, das sei die einzige Möglichkeit, den Fachkräftemangel in der Gastrobranche zu bekämpfen, so die NGG.