Noch kein Urteil im Fall um echte Grabsteine in einem Freizeitpark

Heute (25.9.) musste sich der Betreiber des Freizeitparks Geiselwind vor dem Amtsgericht Kitzingen verantworten. Ihm wird Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener vorgeworfen. Ein junges Mädchen aus Lichtenfels entdeckte im vergangenen Sommer in dem Freizeitpark vor dem Horrorhaus den Grabstein ihres verstorbenen Großvaters. Vor Gericht zeigte sich der Beschuldigte uneinsichtig. Der Verteidiger schlug vor, das Verfahren wegen geringer Schuld gegen Zahlung von 5000 Euro einzustellen. Das lehnte der Staatsanwalt aber ab. Der Prozess soll nun am 12. Oktober mit der Befragung des Steinmetzes und der Mutter des Mädchens fortgesetzt werden.