Oberfränkisches Vetragsnaturschutzprogramm erfreut sich großer Beliebtheit

Immer mehr Landwirte machen mit. Das Vertragsnaturschutzprogramm in Oberfranken ist weiter auf Wachstumskurs, wie die Regierung von Oberfranken mitteilt. Dabei verpflichten sich die Teilnehmer, fünf Jahre lang keine Dünge- oder Pflanzenschutzmittel einzusetzen oder ihre Wiesen später zu mähen. Das gibt gefährdeten Pflanzen und Tieren mehr Zeit für ihre Entwicklung. Auch die Beweidung mit Schafen oder die Pflege von Streuobstwiesen werden gefördert. Erfreulich sei auch, dass die Akzeptanz wächst, ungenutzte Altgrasstreifen stehen zu lassen oder eine tierschonende Mähtechnik einzusetzen. Für besondere Naturschutzleistungen im Wald gibt es ein gesondertes Vertragsnaturschutzprogramm, für das der Antragszeitraum bis Ende Mai läuft. Voraussichtlich im November 2020 beginnt der neue Antragszeitraum für Landwirte.