Oberfranken hat 500.000 Masken aus umstrittenen Maskendeals erhalten

500.000 qualitativ fragwürdige und überteuerte FFP2-Masken hat Oberfranken aus den umstrittenen Maskendeals erhalten – ein Teil davon auch Kommunen im RadioEINS-Land. Wie der Bayerische Landtag mitteilte, sind Ende März 2020 rund 15.000 Masken aus dem Deal mit der Schweizer Handelsfirma Emix in die Städte und Landkreise Coburg, Kronach, Bamberg, und Kulmbach geliefert worden. Wie die Untersuchung eines entsprechenden Ausschusses ergeben hat, wurden die Masken nicht qualitativ geprüft und hatten teilweise gefälschte Zertifikate. Die Vermittlung der Masken an den Freistaat hatte die Tochter des früheren bayerischen Finanzministers Gerold Tandler übernommen, die insgesamt rund 48 Millionen Euro Provision erhalten haben soll.