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Oktober-Bilanz: In Bayern schien die Sonne am längsten

München (dpa/lby) – Bayern ist im Oktober die sonnigste, aber auch die kälteste Region Deutschlands gewesen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) schien die Sonne bundesweit im Schnitt 160 Stunden: Das seien 47 Prozent über dem Soll, teilte der DWD am Dienstag in Offenbach mit. In Bayern gab es sogar rund 180 Sonnenstunden. Besonders im Allgäu, in Oberbayern und in der Fränkischen Alb kamen Sonnenhungrige auf ihre Kosten: Hier schien die Sonne im Oktober bis zu 200 Stunden lang. Damit war der Oktober 2018 laut Wetterdienst einer der fünf sonnigsten seit Messbeginn 1951.

Nicht nur beim Sonnenschein stach Bayern heraus: Der Freistaat war im Oktober mit durchschnittlich 10,2 Grad auch die kühlste Region Deutschlands. Der Bundesschnitt lag ein halbes Grad höher. Damit war der Monat insgesamt eineinhalb Grad wärmer als im langjährigen Mittelwert.

Die Trockenperiode hielt im Oktober weiter an. In Bayern fielen mit 35 Liter Regen pro Quadratmeter 26 Liter weniger als im vierjährigen Durchschnitt. Lediglich einige Messstellen entlang der Alpen meldeten bis zu 130 Liter pro Quadratmeter. Bundesweit war Bayern noch die regenreichste Region: Vor allem in der Pfalz, in Rheinhessen und im Hunsrück fiel an manchen Messorten nicht einmal ein Liter Regen.