Pandemie: Sterblichkeit in Coburg im Januar besonders hoch

Die Sterblichkeit ist in der Corona-Pandemie zeitweise deutlich angestiegen – auch in der Region. Das zeigt eine Untersuchung des Bayerischen Landesamts für Statistik, die gestern vorgestellt wurde. Dabei folgte die Sterblichkeit dem Pandemieverlauf. Das heißt, in der ersten und zweiten Welle starben besonders viele Menschen. Coburg zählte in der zweiten Welle zu den Hotspots in Bayern. Im Januar (2021) starben in Coburg 82 Prozent mehr Menschen als in einem Durchschnittsjanuar. Damit gehört die Stadt zu fünf Kommunen in Bayern, in denen der Anstieg über 75 Prozent lag. Innenminister Herrmann betonte, dass die Zahlen zu den Sterbefällen der vergangenen Monate eindeutig seien und keinen Zweifel an der Gefährlichkeit des Coronavirus ließen. Die Untersuchung belegt außerdem eindeutig, dass über 80-Jährige besonders gefährdet sind, an Corona zu sterben. Wie Rohdaten zeigen, gehen die Sterbefallzahlen seit Februar zurück. Das führt der Innenminister auf die Lockdown-Maßnahmen und die Impfungen der Älteren zurück.

Hier geht’s zu den Ergebnissen des Landesamts für Statistik:

https://www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2021/pm79/index.html