Pechmann-Preis für Lichtenfelser Schülerprojekt „13 Führerscheine – 13 jüdische Schicksale“

Das Lichtenfelser Schülerprojekt „13 Führerscheine – 13 jüdische Schicksale“ hat den Pechmann-Preis der evangelischen Landeskirche bekommen. Insgesamt wurden fünf Preisträger ausgezeichnet. Der Preis fördert die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus und ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert. Wie berichtet hatten Schülerinnen und Schüler eines P-Seminars und ihr Lehrer Brösamle-Lambrecht die Schicksale von 13 Juden rekonstruiert, deren Führerscheine 1938 eingezogen worden waren. Anschließend erarbeitete das Seminar eine Ausstellung, die an verschiedenen Orten gezeigt wurde – auch im „Museum of Jewish Heritage“ in New York. Im Rahmen des Projekts wurden auch neue Stolpersteine verlegt und Kontakt zu den Hinterbliebenen aufgenommen.