Polizeibericht für Mittwoch 3.7.2019

Stadt und Landkreis Coburg

 

Neustadt bei Coburg - Am Dienstagvormittag parkte ein 87-jähriger Mann mit seinem Toyota in der Ernststraße. Beim Wegfahren stieß er mit seinem Pkw gegen einen davor geparkten Seat Alhambra. Der ältere Herr setzte allerdings seine Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte den Zusammenstoß und notierte sich das Kennzeichen. Damit war der Verursacher schnell ermittelt. Der angerichtete Sachschaden wird auf 2.500 Euro geschätzt.

 

Sonnefeld - Ein 14-jähriger Schüler befand sich am Dienstagnachmittag im Freibad Sonnefeld. Seine persönlichen Sachen ließ er auf einer Bank in der Sammelumkleide einfach liegen. Darunter befand sich auch sein schwarzes Handy der Marke Sony Xperia. Als er gegen 16.20 Uhr das Bad verließ, war sein Mobiltelefon verschwunden. Es hatte einen Zeitwert von etwa 50 Euro.

 

Coburg - Überlaute, basslastige Musik sorgte am Mittwoch um 01:30 Uhr für den Einsatz der Coburger Polizisten in der Karl-Türk-Straße. Ein 26-Jähriger und ein 27-Jähriger verbrachten ihren Abend mit Dart spielen und umrahmten den Pfeilsport mit überlauter Musik. Bei Eintreffen der Polizeibeamten zeigten sich die beiden Herren einsichtig und drehten die Musik leiser. Auf eine Anzeige wegen Ruhestörung wurde deshalb seitens der Ordnungshüter verzichtet.

 

Coburg - Schwer verletzt wurde am Dienstag um 08:00 Uhr ein 52-jähriger Radfahrer, der am Judenberg mit einem Auto kollidierte. Der unfallverursachende Ford-Fahrer wollte von Scheuerfeld kommend am Judenberg nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Während des Abbiegevorgangs übersah er den ihm entgegenkommenden Radfahrer. Der Radfahrer stieß gegen die Frontstoßstange des Autos, wurde von seinem Fahrrad abgeworfen und touchierte beim Sturz die Motorhaube des Autos. Der Radfahrer verletzte sich bei dem Zusammenstoß schwer. Er wurde vom Rettungsdienst ins Coburger Klinikum gebracht und dort stationär aufgenommen. Der Sachschaden am verursachenden Auto sowie am Fahrrad liegt bei mindestens 5000 Euro. Die Coburger Polizeiinspektion ermittelt gegen den Unfallverursacher wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie einem Verstoß nach der Straßenverkehrsordnung.

Landkreis Kronach

 

Kronach - Am Samstagmorgen lies sich ein bisher unbekannter Mann bei einer Firma in der Industriestraße bezüglich eines Kaufes eines Winkelschleifers beraten. Nachdem das Verkaufsgespräch beendet war entfernte der Verkäufer das Versicherungsetikett des Werkzeugkoffers und übergab den Warenbegleitschein an den Käufer. Dieser verlies daraufhin mit dem Koffer den Laden ohne den Kaufpreis von 200,- Euro zu bezahlen.

 

Steinwiesen - Am Montagvormittag wurde der Polizei Kronach gemeldet, dass sich in dem Fluss an der Teichmühle in Steinwiesen Asbestplatten befinden würden. Diese wurden dort allem Anschein nach zum Aufstauen des Gewässers angebracht.  Das Landratsamt und das Wasserwirtschaftsamt wurden bereits über die Ablagerung in Kenntnis gesetzt und gegen den Verursacher wird Anzeige erstattet.

 

Kronach - Ein bislang unbekannter Täter hat in der Nacht von Sonntag auf Montag eine Kronacher Pizzeria in der Lukas-Cranach-Straße   mit rohen Eiern beworfen. Hierbei wurden ein Tisch und zwei Stühle im Außenbereich beschmutzt. Es entstand ein Sachschaden von circa 100,- Euro. Die Polizei Kronach bittet um Hinweise unter Tel.: 09261/5030.

 

Kronach - Am Dienstagmorgen gegen 08:45 Uhr stellte die Fahrerin eines VW Golf ihren Pkw auf dem Rathausplatz ab. Als sie gegen 11:30 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkam, stellte sie fest, dass die Türen ihrer Beifahrerseite verkratzt waren. Ein bisher unbekannter Verkehrsteilnehmer hatte offenbar beim Ein- oder Ausparken den Pkw beschädigt, einen Schaden von 100 Euro verursacht  und sich dann vom Unfallort entfernt.

 

Weißenbrunn - Ein 66-jähriger Mann erstattete Anzeige bei der Polizei Kronach, da sein ebay-Kleinanzeigen-Account gehackt wurde. Ein unbekannter Täter hatte über den Account ein Smartphone angeboten und sich bereits Geld von Kunden überweisen lassen. Nachdem der Mann das bemerkte änderte er sein Kennwort und meldete den Vorfall. Ein Vermögensschaden entstand ihm nicht.

 

Neufang - Ein 64-jähriger Mann aus dem Landkreis Kronach fuhr am Dienstagabend mit seinem E-Bike von Steinberg aus in Richtung Neufang. Kurz nach der Abzweigung in Richtung Grümpel erfasste ihn ein  hinter ihm fahrender Mitsubishi. Der Radfahrer wurde durch den Aufprall vom Fahrrad geschleudert und blieb im Straßengraben liegen. Der Unfallverursacher und ein unbeteiligter Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe und verständigten den Rettungsdienst. Bei dem Fahrer des Pkw konnte ein Atemalkoholwert von 0,48 Promille nachgewiesen werden. Er wurde deshalb zur Blutentnahme in die Frankenwaldklinik gebracht und sein Führerschein sichergestellt. Der schwerverletzte Radfahrer kam per Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth.   Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 8000,- Euro.

 

Kronach - Die Bademeisterin des Kronacher Schwimmbads verwies am Dienstagabend mehrere Jugendliche des Freibades, da sie auffällig verhielten.  Da die beiden immer wieder versuchten sich Zugang zum Bad zu verschaffen und die Bademeisterin beobachten konnte, wie sie etwas im Gebüsch verstecken, verständigte sie die Polizei. Beim Durchsuchen des Gebüschs konnte ein Druckverschlusstütchen mit einer geringen Menge Marihuana festgestellt werden, welches offenbar vorher von den beiden Jugendlichen mitgeführt worden war. Das Tütchen wurde sichergestellt und die Besitzer werden wegen Drogenbesitzes zur Anzeige gebracht.

Landkreis Lichtenfels

 

Bad Staffelstein - Am Dienstag Mittag wurde in der Lichtenfelser Straße in Bad Staffelstein motorisierter Zweiradfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei kam zum Vorschein, dass der 15-jährige mit einem Mofa unterwegs war, welches ca. 50 km/h fuhr. Da der 15-jährige nicht im Besitz der entsprechenden Fahrerlaubnis war, erwartet ihn nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zudem wurde das Zweirad vorläufig sichergestellt.

 

Bad Staffelstein - Am Dienstag Mittag war eine 70-jährige in einem Einkaufsmarkt in der Bischof-von Dinkel-Straße in Bad Staffelstein einkaufen und legte hierbei ihren Geldbeutel in den Einkaufswagen. In einem unbeobachteten Moment wurde dieser Geldbeutel von einem Unbekannten entwendet. Wer Hinweise zum Täter oder zum Verbleib des Geldbeutels machen kann, wird gebeten sich mit der Polizeistation Bad Staffelstein unter der Tel.Nr. 09573/2223-0 in Verbindung zu setzen.

 

Lichtenfels - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 01.30 Uhr fanden Beamte der Polizeiinspektion Lichtenfels bei einem 18-Jährigen im Rahmen einer Personenkontrolle Drogen. Bei der Durchsuchung konnten mehrere Drogenarten festgestellt werden. Der 18-Jährige erhält nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

Michelau - Am Dienstagnachmittag um 16.25 fuhr eine 52-jährige von Michelau in Richtung Schwürbitz. Als sie auf Höhe der Abzweigung zum Badesee nach links abbiegen wollte, fuhr ihr ein 20-Jähriger auf. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

 

Lichtenfels - Am Montag zwischen 07.00 Uhr und 16.00 Uhr beschädigte ein Unbekannter den Polo eines 19-Jährigen. Hierbei parkte der 19-Jährige sein Fahrzeug auf dem Pendlerparkplatz bei Kösten, wo der Polo angefahren wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro. Hinweise zur Unfallflucht erbittet die Polizeiinspektion Lichtenfels unter der Telefonnummer 09571/9520-0.

 

Bad Staffelstein - Am Montagabend um 19.45 Uhr stellten Beamte der Polizeiinspektion Lichtenfels einen entwendeten Rasenmäher bei einem 62-Jährigen fest. Der geschädigte Laden konnte schnell ermittelt werden. Der Entwendungsschaden liegt bei rund 50 Euro. Der Mann erhält nun eine Anzeige wegen Diebstahls.

 

Marktzeuln - Am Montagnachmittag um 15.20 Uhr fuhr ein 64-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug rückwärts aus seiner Grundstückseinfahrt. Hierbei touchierte er mit der hinteren rechten Fahrzeugseite einen parkenden BMW im hinteren linken Fahrzeugbereich. An den Anstoßstellen entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 8.000 Euro.

 

Landkreis Hildburghausen

 

 

Landkreis Sonneberg

 

Sonneberg - In der Nacht von Montag zu Dienstag wurden durch einen Passanten mehrfach Schüsse gehört, welche aus dem Bereich des Sportplatzes Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße kamen. Nach Entsendung von insgesamt 4 Streifenwagen wurde schließlich eine Gruppe von 7 Personen im Alter von 13 bis 20 Jahren angetroffen und kontrolliert. Offenbar hatten diese die Schuss- und Knallgeräusche verursacht. Die erste Befragung der Jugendlichen ergab, dass sie scheinbar mit Schreckschusswaffen geschossen hatten. Diese Schusswaffen konnten jedoch bei den Durchsuchungen aller beteiligten Personen bisher nicht aufgefunden werden. Eine Absuche der zurückgelegten Strecke der Gruppe führte schließlich zum Auffinden zweier Schreckschusswaffen, welche in einer Wiese zurückgelassen wurden. Diese Schreckschusswaffen bedingen beim Führen im öffentlichen Raum den Besitz und die Mitführpflicht eines kleinen Waffenscheins, sowie die Volljährigkeit des Eigentümers. Keiner der Beteiligten konnte einen solchen kleinen Waffenschein vorweisen. Die Waffen wurden durch die eingesetzten Beamten folglich beschlagnahmt. Es konnten durch die weiteren Ermittlungen 3 Tatverdächtige ausfindig gemacht werden. Gegen diese 3 Männer wird nun wegen eines Vergehens gegen das Waffengesetz ermittelt. Häufig lösen solche und ähnliche Sachverhalte derzeit große Polizeieinsätze aus. Hintergrund sind die in der Vergangenheit gehäuften Einsätze nach Amok- oder sonstigen Gefahrenlagen mit Schusswaffengebrauch in der Öffentlichkeit. Alle Beteiligten der Gruppe können somit von Glück reden, dass der Einsatz so glimpflich für sie ablief. Auch wenn die Jugendlichen "nur" Schreckschusswaffen benutzten, erwecken diese ihrem äußeren Anschein nach auf den ersten Blick den Eindruck einer richtigen Schusswaffe. Es ist daher für die Allgemeinheit dringend geboten, sensibel und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen mit Waffen aller Art umzugehen. Im Falle von Schusswaffengebrauch, kann dies eine niedrige Einschreitschwelle der Polizei bedeuten, um eine Gefahr für die Allgemeinheit abzuwehren. Egal ob es sich um Schreckschuss- Spielzeug- oder Anscheinswaffen handelt.

Hinweis: Die Informationen in der Rubrik "Polizeibericht" stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.