Polizeibericht für Freitag, den 23.2.2019

Stadt und Landkreis Coburg

 

Neustadt bei Coburg - Am Montag, 18.02.19, wurde in der Auffangstation des Tierschutzvereines Neustadt eine weibliche rot getigerte Katze aufgenommen. Das Tier mit weißer Brust und weißen Pfoten wurde bereits seit mehreren Tagen in der Feldstraße beobachtet. Wer dieses Tier kennt, vermisst oder den Besitzer kennt, möchte sich bitte beim Tierschutzverein unter Tel.: 09568/859566 melden.

 

Coburg - Bei seinem Besuch in einer Spielothek in der Judengasse wollte am Donnerstag um 17:00 Uhr ein 23-Jähriger Geld aus einer Trinkgeldkasse stehlen. Die Spielhallenaufsicht bemerkte den Diebstahlversuch, verhinderte den Diebstahl, hielt den 23-Jährigen fest und alarmierte die Coburger Polizisten. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Coburger Ordnungshüter ein Messer. Gegen den Mann wird nun wegen versuchten Diebstahls mit Waffen ermittelt. Selbst wenn der Mann sich die Diebesbeute hätte sichern können, wäre der Ertrag nicht allzu hoch gewesen. In der Trinkgeldkasse befanden sich nicht einmal 3,50 Euro in Kleingeld.

 

Stadt und Landkreis Coburg - Drei Fahrten unter Alkoholeinfluss deckten die Coburger Ordnungshüter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Coburger Stadtgebiet sowie im Landkreis auf. Um 22:00 Uhr kontrollierten die Polizisten im Itzgrunder Gemeindeteil Bodelstadt den 27-jährigen Fahrer eines Mitsubishi. Bei diesem zeigte der Alkomat einen Wert von 1,38 Promille. Um kurz vor Mitternacht wurde im Itzgrunder Gemeindeteil Gleußen der 38-jährige Fahrer eines VW einer Kontrolle unterzogen. Dort zeigte der Alkomat einen Wert von 0,66 Promille. In den frühen Morgenstunden um 03:00 Uhr folgte die Kontrolle eines 34-jährigen Ebersdorfers, der mit seinem E-Bike in Schlangenlinien fahrend die Seidmannsdorfer Straße stadtauswärts fuhr. Bei diesem zeigte der Alkomat einen Wert von 1,62 Promille. Zudem stand der Mann aus Ebersdorf noch sichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Eine Blutentnahme war in zwei der drei Fälle unumgänglich. Die Coburger Polizisten ermitteln nun gegen die Männer wegen dem Trunkenheit im Verkehr oder einer Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz.

 

 

Region Coburg - Eine Teppichreinigung ab 5,99 Euro pro Quadratmeter oder eine Polsterreinigung zum Sparpreis wurde teuer für Kunden einer Polsterreinigungsfirma die laut einem verteilten Flugblatt ihren Sitz im Landkreis Coburg hat. Ein Kunde zahlte für die Reinigung von 6 Polstern von Sofa und Sessel stolze 1200 Euro an die Polsterreiniger. Eine Kundin aus dem Landkreis Ebern hätte für die Reinigung einer Bettumrandung 800 Euro zahlen sollen, wobei der Neupreis der Teppiche nicht einmal halb so hoch war. Sie roch den Braten und verwies die Teppichreiniger aus ihrem Haus. Ein Betrug kann der Firma allerdings nicht vorgeworfen werden, da die Polsterreiniger mit ihren Kunden vor der Ausführung der Reinigungsarbeiten einen rechtskräftigen Vertrag schließen, in dem auch der Preis für die zu erbringende Leistung festgeschrieben ist. Meist fällt es den Kunden erst im Nachhinein wie Schuppen von den Augen, dass der Preis für die erbrachte Leistung viel zu hoch ist. Die Coburger Polizei rät, dass man die vertraglich zu erbringenden Leistungen im Auftrag detailliert schriftlich festhalten sollte. Außerdem sollte ein konkreter Preis für die Leistung im Angebot niedergeschrieben werden. Zu guter letzt sollte man nochmal in Ruhe drüber nachdenken, ob der Preis für die zu erbringende Leistung im Verhältnis steht. In vielen Fällen lassen sich die Kunden einfach überrumpeln, zahlen die überhöhten Beträge und haben schließlich das Nachsehen.

 

Landkreis Kronach

 

Wallenfels - Ein junger Mann aus dem Gemeindebereich erstattete bei der Polizei Kronach Strafanzeige wegen Warenbetrugs. Der Geschädigte hatte im Dezember 2018 bei einem Online-Shop mehrere Dosen Energy-Drinks im Wert von rund 54,- Euro bestellt, bezahlt und die Ware noch nicht erhalten. Wie der Mann durch eigens geführt Recherchen feststellte, dürfte er nicht der Einzige sein, der von der Firma betrogen wurde.

Landkreis Lichtenfels

 

Bad Staffelstein - Am Donnerstag Mittag wollte eine 47-jährige mit ihrem Audi A3 von der Horlachenstraße kommend in die Lichtenfelser Straße in Bad Staffelstein einbiegen. Hierbei übersah die 47-jährige jedoch eine 69-jährige mit ihrem Ford B-Max, die auf der Vorfahrtsstraße fuhr. Im Kreuzungsbereich kam es schließlich zum Zusammenstoß, wobei die 69-jährige leicht verletzt wurde. Da zudem beide Autos nicht mehr fahrbereit waren, mussten Abschlepper die Fahrzeuge bergen. An jedem der beiden Fahrzeuge entstand ein Schaden von ca 8000 Euro.

 

 

Lichtenfels - Am Donnerstagmorgen befuhr ein 58-Jähriger mit seinem Daimler die Bundesstraße B 173 von Kronach in Richtung Lichtenfels auf der linken Spur. Ein 18-Jähriger fuhr bei der Auffahrt Lichtenfels-Mitte ebenfalls auf die Bundesstraße auf und holte auf dem Beschleunigungsstreifen sofort zum Überholen eines vor ihm fahrenden Autos aus. Hierbei übersah der Fahranfänger den Daimler auf dem linken Fahrstreifen, sodass er dem Pkw in die rechte Fahrzeugseite fuhr. Der junge Mann entfernte sich daraufhin unerlaubt vom Unfallort. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 10.000 Euro. Der Führerschein des 18-Jährigen wurde noch am selben Tag nach Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt.

 

 

Lichtenfels - Am Donnerstagnachmittag kam es in einem Supermarkt in der Kronacher Straße zu einem Ladendiebstahl. Hierbei konnte die Verkäuferin einen 31-jährigen Mann beobachten, welcher eine Flasche aus dem Regal nahm und diese daraufhin in seine Jackentasche steckte. An der Kasse bezahlte der Mann lediglich eine Limonade. Bei einer anschließenden Durchsuchung stellte sich heraus, dass der Mann eine unbezahlte Wodka-Flasche mit sich führte. Außerdem wurde festgestellt, dass sein Wohnsitz nicht ordnungsgemäß gemeldet war. Der junge Mann erhält eine Anzeige wegen Ladendiebstahls.

 

 

Lichtenfels - Am Donnerstagnachmittag meldete sich eine unbekannte weibliche Person bei der Geschäftsführerin einer Lotto-Annahmestelle in Lichtenfels und täuschte vor, von der Lotto-Annahmestelle München zu sein. Im Gespräch erklärte die Unbekannte, dass es ein Problem mit den Guthabenkarten gäbe und deswegen die PIN-Codes der Karten überprüft werden müssen. Die Geschäftsführerin teilte der Anruferin daraufhin die PIN-Codes von mehreren Guthabenkarten mit. Bei dem Betrug entstand ein erheblicher Vermögensschaden.

 

 

Burgkunstadt - Am Donnerstagabend fuhr ein 61-Jähriger mit seinem VW aus einer Grundstückseinfahrt in der Lichtenfelser Straße und übersah dabei einen von links kommenden und vorfahrtsberechtigten Daimler, sodass es zum Zusammenstoß kam. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. An dem VW entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro und an dem Daimler des 33-jährigen Besitzers ein Sachschaden von 8.000 Euro. Der Unfallverursacher wurde von Beamten der Polizeiinspektion Lichtenfels verwarnt.

 

 

Altenkunstadt - Am Freitagnacht verständigte ein Security-Mitarbeiter eines Lokals an der Mainbrücke die Polizeiinspektion Lichtenfels, da ein 30-Jähriger trotz Hausverbotes das Lokal durch eine Notausgangstüre betrat. Der aggressive Mann wurde anschließend von dem Sicherheitsdienst vor die Gaststätte begleitet. Da sich der Mann auch auf gutes Zureden der Polizeibeamten nicht beruhigen ließ und davon auszugehen war, dass er weiterhin versuchen wird in die Gaststätte zu gelangen, wurde er in Gewahrsam genommen. Er erhält eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Kurz darauf wurde ein 31-Jähriger von der Security aus dem Lokal gebracht, da sich dieser ebenfalls äußerst aggressiv gegenüber den Gästen und dem Sicherheitspersonal verhielt. Er erhielt von den Beamten einen Platzverweis, welchem er jedoch nicht Folge leistete. Auch nachdem die Polizisten ihn vom Gelände schoben und er sich auf gutes Zureden nicht beruhigen ließ, wurde er gefesselt und ebenfalls in Gewahrsam genommen. Beide mussten die restliche Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.

Landkreis Hildburghausen

 

Landkreis Sonneberg

 

Hinweis: Die Informationen in der Rubrik "Polizeibericht" stammen von den jeweiligen Polizeidienststellen und wurden redaktionell nicht bearbeitet.