Polizeigottesdienst zu G7-Gipfel

Mit einem ökumenischen Polizeigottesdienst haben sich Einsatzkräfte, Hilfsorganisationen und Vertreter von Behörden am Dienstag in Garmisch-Partenkirchen auf den G7-Gipfel Ende Juni eingestimmt. «Für die Bayerische Polizei ist dieser Großeinsatz eine immense Herausforderung», sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) laut vorab verbreitetem Redetext. Er dankte den Beamten demnach für ihr Engagement. Mehrere hundert Besucher nahmen teil, darunter auch Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region.

Nach bisherigen Angaben sollen ebenso viele Beamte im Einsatz sein wie beim Gipfel vor sieben Jahren, damals waren es rund 18 000. Die Staats- und Regierungschefs von sieben führenden Industrienationen kommen vom 26. bis 28. Juni bereits zum zweiten Mal auf Schloss Elmau zusammen.

«Unsere Aufgabe ist, Leben zu schützen. Das der Spitzenpolitiker und das der Menschen, die hier zu Hause sind», sagte Herrmann. Zugleich werde das Versammlungsrecht derer geschützt, die demonstrieren wollten. «Wir wollen in Deutschland Gewalt verhindern und Frieden bewahren», sagte der Minister. Er hoffe, dass «uns allzu große Turbulenzen erspart bleiben».

Ein Ensemble des Polizeiorchesters Bayern begleitete den Gottesdienst musikalisch. Unter dem Eindruck des Kriegs in der Ukraine nahm das Thema Frieden besonderen Raum ein. Der Krieg werde den Gipfel überschatten, sagte auch Herrmann. Die Polizei helfe bei der Bewältigung des Zustroms von Vertriebenen nach besten Kräften mit.