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Popstar Chris de Burgh freut sich auf Weihnachten als Opa

München (dpa) – Der Popstar Chris de Burgh freut sich auf sein erstes Weihnachten als Opa. «In zwei Wochen werde ich Großvater», sagte der irisch-britische Sänger bei einem Pressegespräch am Rande einer Deutschland-Tour am Freitag in München. Weihnachten werde er im Kreis der Familie verbringen und dabei: «Windeln wechseln, vermute ich».

De Burghs Tochter Rosanna Davison – die frühere Miss World von 2003 – hatte im Sommer bekanntgegeben, dass sie mit Hilfe einer Leihmutter ein Mädchen erwartet. «Sie ist sehr, sehr oft schwanger geworden. Und jedes Mal hat sie das Kind verloren», sagte de Burgh. «Für eine Frau ist eine Fehlgeburt schrecklich. Aber wenn sie zahlreiche hat, ist das niederschmetternd.»

Chris de Burgh (71) ist noch bis 19. November in Deutschland auf Tournee. Im Sommer plant er eine Solo-Tour, und derzeit arbeitet er an einem Musical «Robin Hood», das im Juni in Fulda Premiere feiern soll.

Gefühlvolle Rockballaden wie «Lady in Red» machten den bodenständigen Songwriter weltberühmt. Das Lied sei international wie eine Visitenkarte für ihn geworden, sagte er. Dass er daher vor allem mit diesem Hit von 1986 in Verbindung gebracht werde, obwohl er Hunderte andere Songs geschrieben habe, irritiere ihn nur leicht. «Ich sollte mich nicht eine Sekunde beklagen, denn es war sehr wichtig für meine Karriere», sagte de Burgh. «Aber ich bin froh, dass es nur ein Schritt auf meinem Weg war. Ich decke als Liedermacher ein breites Spektrum ab, nicht nur die sentimentale Ballade. Es sind Lieder über den Krieg, über viele verschiedene Geschichten.»