Prozess um Coburger Arzt

Im Prozess um einen Coburger Arzt hat am Mittwoch eine Mitarbeiterin der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern ausgesagt. Dem Arzt wird Abrechnungsbetrug und sexueller Missbrauch zweier Patientinnen vorgeworfen. Vor dem Coburger Landgericht sagte die Frau aus, dass die KVB laufend Informationen zum Abrechnungssystem herausgebe. Ob der Arzt diese Informationen nicht hatte und deswegen falsch abrechnete, konnte sie nicht nachweisen. Durch die falsche Abrechnung ist ein Schaden von rund 50 000 Euro entstanden. Außerdem sagte ein Beamter aus, der eine Hausdurchsuchung bei dem Arzt geleitet hatte. Dort habe er auch Spritzen mit Diazepam gefunden, die der Angeklagte illegal verkauft haben könnte. Der Prozess wird am 15. November fortgesetzt.