Prozess um mutmaßliche Vergewaltigung: Mutmaßliches Opfer sagt aus

Wurde eine 19-Jährige vom 55-jährigen Betreuer ihres Fahrdienstes vergewaltigt? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Coburger Landgericht. Das berichtet das Coburger Tageblatt. Am vergangenen Prozesstag sagte das mutmaßliche Opfer per Videochat aus. Sie ist hochschwanger und erschien deshalb nicht persönlich. Der 55-Jährige sei mit einem eigenen Schlüssel in ihr Zimmer gekommen und habe sie aufgefordert sich auszuziehen. Der Angeklagte beteuerte, die Beiden hätten eine Beziehung geführt. Auch die Psychologin der heute 21-Jährigen sagte aus, sie attestierte der Frau eine verminderte Intelligenz. Auch eine Kripo-Beamtin war geladen, sie berichtete von der Vernehmung der jungen Frau. Unter Tränen habe die junge Frau ihr erzählt, sie habe nicht freiwillig mit dem Mann geschlafen. Der Prozess geht am 22. November weiter.