Prozess um verbrannte Frauenleiche

Ein Oberfranke aus dem Raum Naila steht seit heute in München vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, seine Freundin umgebracht und verbrannt zu haben. Der Mann hat die Tat gestanden. Allerdings soll sie keine Absicht, sondern ein – so wörtlich – schreckliches Unglück gewesen sein. Der 33-jährige erklärte, im Streit mit der 35-jährigen gerungen und mit ihr gestürzt zu sein. Dann habe sie regungslos auf ihm gelegen. Die Staatsanwaltschaft hat eine andere Version der Geschichte. Demnach soll der Angeklagte den Mord geplant, auf seine Freundin eingestochen und sie dann mit einer Plastiktüte erstickt haben. Um die Tat zu vertuschen, schrieb er vom Handy der Toten Nachrichten an sich selbst. Hintergrund soll eine Affäre des 33-jährigen mit einer anderen Frau gewesen sein. Deshalb soll es zu dem verhängnisvollen Streit gekommen sein.