Regiomed schließt Geburtsstation in Hildburghausen

Immer weniger Geburten und kein Nachfolger für den Chefarzt – Am Klinikum Hildburghausen schließt Regiomed Ende März seine Geburtsstation. Das hat der Klinikverbund in einer Online-Pressekonferenz mitgeteilt. Als Ersatzprogramm für die Schließung ist ein sogenanntes „Storchentaxi“ geplant: Das soll werdende Mütter zum Beispiel in die Klinik nach Sonneberg oder Coburg bringen und rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Der Regiomed-Standort Hildburghausen bleibe trotzdem bestehen, nur die Säule Geburtshilfe falle weg, so Michael Musick, Geschäftsführer der thüringischen Einrichtungen. Die Gynäkologie solle außerdem ab April in eine „Belegabteilung“ für niedergelassene Ärzte umgewandelt werden.