REGIOMED vor neuer Herausforderung

Der erwartete Millionenverlust bei Regiomed stellt den Klinikverbund vor neue Herausforderungen. Immerhin hatte es seit seiner Gründung 2008 kein negatives Jahresergebnis gegeben. Bis jetzt. Nach einer Sitzung von Aufsichtsrat, Gesellschafterversammlung und Geschäftsführer teilte Regiomed mit, wie es jetzt weitergeht. Die hohen Kosten für Honorarkräfte im ärztlichen und pflegerischen Dienst sollen mit Hilfe eines regionalen Medizin- und Personalkonzepts verringert werden. Bisher extern vergebene Aufträge sollen vermehrt von eigenen Mitarbeitern übernommen werden. Gespart werden soll auch bei teuren Beratern. Das soll einige Millionen Euro bringen. Anfang des nächsten Jahres will Regiomed eine standortübergreifende Medizinstrategie erarbeiten, die Verbesserungen auf der Leistungs- und Ertragsseite bringen soll. Regiomed will sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren und laufende Projekte fortführen. Zum Verbund gehören Kliniken, Senioreneinrichtungen, Medizinische Versorgungszentren und Rettungswachen im Raum Coburg, Lichtenfels, Hildburghausen und Sonneberg.