Regiomed:Benzel-Weyh fordert Neuaufstellung des Aufsichtsrats

Coburg sei nicht der Regiomed-Goldesel, meint Stadträtin Martina Benzel-Weyh (parteilos) mit Blick auf die aktuelle Schieflage des Klinikkonzerns. Sie fordert, dass alle Gesellschafter die gleiche Zeche zahlen sollen. Außerdem spricht sie sich dafür aus, dass der Aufsichtsrat per Satzungsänderung neu aufgestellt werden soll, Experten sollen ihm beratend zuarbeiten. Bis das nicht passiert ist, sollten ihrer Meinung nach keine Schritte mehr unternommen werden. Auch über das Aufkündigen von Regiomed sollte demnach nachgedacht werden, wenn die Finanzprobleme nicht gelöst werden können. Wie berichtet braucht Regiomed 40 Millionen Euro, um wieder auf die Füße zu kommen. Außer Sonneberg haben schon alle Gesellschafter den Weg für Finanzhilfe freigemacht. Der Kreistag in Sonneberg soll am 29. August nachziehen.