Reichsbürger in Waldorfschule gelassen: Schule und Hausmeister einigen sich

Bundesweit hatte eine Reichsbürgerversammlung in der Rudolf Steiner Schule im Coburger Stadtteil Beiersdorf im Februar für Aufsehen gesorgt. Die Schulleitung und der Hausmeister haben sich nun vor Gericht auf einen Vergleich geeinigt. Der Mann hatte den Reichsbürgern damals Zugang zur Schule verschafft. Die Leitung wusste nichts davon. Nach dem Treffen wurde der Hausmeister entlassen und zog deshalb vor Gericht. Wie die Leitung mitteilte, hat die Schulgemeinschaft erheblich unter dem Vorfall gelitten. Noch einmal wurde deshalb klargestellt: Reichsbürger oder ähnliche verfassungsfeindliche Bewegungen würden in der Schulgemeinschaft nicht toleriert. Sie stünden in völligem Gegensatz zu den der Waldorfpädagogik und der Schule zu Grunde liegenden Zielen und Werten.