Revision im Hausarztprozess angestrebt

Im Coburger Hausarztprozess ist letzte Woche das Urteil gefallen. Jetzt haben Verteidigung und Staatsanwaltschaft angekündigt, Revision einlegen zu wollen. Das berichtet das Coburger Tageblatt. Der angeklagte Hausarzt war wegen sexuellen Missbrauchs zu einem Jahr Haft auf Bewährung und 10.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Eine Anklage wegen Betrugs hatte das Gericht fallen lassen. Der Anwalt des Hausarztes will in einem neuen Verfahren einen vollen Freispruch erreichen, die Staatsanwaltschaft ein härteres Urteil. Nun sei der Bundesgerichtshof zuständig, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Coburg gegenüber dem Coburger Tageblatt.