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Rotes Kreuz: Drei Schwerverletzte aus ICE in Kliniken

Regensburg (dpa) – Nach der Messerattacke in einem ICE zwischen Regensburg und Nürnberg hat das Bayerische Rote Kreuz nach eigenen Angaben «drei Schwerverletzte vor Ort versorgt und in Kliniken transportiert». Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen handelt es sich bei den Opfern um drei Männer im Alter von 26, 39 und 60 Jahren. Der Polizei zufolge besteht derzeit wohl keine Lebensgefahr bei den Schwerverletzten.

Etwa 200 bis 300 aus dem Zug evakuierte Fahrgäste würden zurzeit in einem Saal in der Nähe des Bahnhofs Seubersdorf im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz betreut, sagte der Rotkreuz-Sprecher am Samstagmittag. 110 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes seien vor Ort, auch Kriseninterventionsteams zur Betreuung geschockter Menschen. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Zur Identität der Verletzten äußerte sich der Rotkreuz-Sprecher nicht und verwies darauf, dass die polizeiliche Lage noch nicht abgeschlossen sei. Die Vernehmung von Zeugen dauere noch an.

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