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Ruhiger Verkehr in Bayern – Mehr Flüge als im Vorjahr

München/Nürnberg (dpa/lby) – Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat der Flugverkehr am Münchner Flughafen etwas zugelegt. Es seien rund 620 Starts und Landungen geplant, sagte ein Sprecher am Sonntag. Am Vortag waren es rund 500 gewesen. Es werde wieder mehr geflogen als im Vorjahr mit dem weitgehenden Lockdown. «Aber natürlich sind wir noch weit weg von vor der Pandemie.»

In den bayerischen Weihnachtsferien sind am Münchner Flughafen rund 10.000 Starts und Landungen zu weltweit 145 Zielen geplant – vor der Pandemie waren es in den Weihnachtsferien rund 15.000. Im vergangenen Jahr hatte es allerdings in der gesamten Ferienzeit nur 2300 Starts und Landungen geben.

Die Kontrollen insbesondere von Impf- und Genesenen-Zertifikaten sowie von Testnachweisen, die anfangs für Verzögerungen sorgten, hätten sich eingespielt, sagte der Sprecher. «Es läuft mittlerweile relativ gut, weil die Leute Bescheid wissen.» Auch die Maskenpflicht am Airport und in den Flugzeugen werde eingehalten.

Manche kehrten am zweiten Weihnachtsfeiertag bereits zurück, andere starteten in den Urlaub oder zum Verwandtenbesuch. Die meisten Flüge führen laut Airport in den Weihnachtsferien nach Spanien, gefolgt von Zielen in Italien und Frankreich. Spanien war am Donnerstag von der Bundesregierung als Hochrisikogebiet eingestuft worden; Frankreich ist dies seit 19. Dezember.

Auf Bayerns Straßen blieb es weitgehend ruhig. Bei miesem Wetter mit Regen und Nebel zog es nur wenige Tagesausflügler nach draußen. Die Karte des beim Verkehrsministerium angesiedelten Verkehrslagedienstes zeigte auf vielen Hauptverkehrsrouten Grün. Gegen Mittag bildeten sich kleinere Staus vor allem Richtung Süden, etwa auf der Autobahn A8 Richtung Salzburg – offenbar starteten manche bereits in den Silvester-Urlaub, hieß es beim Verkehrslagedienst in Rosenheim.

Der erwartete Rückreiseverkehr blieb weitgehend aus. Der ADAC hatte gewarnt, am zweiten Weihnachtsfeiertag sei Geduld gefragt, da viele vom Verwandten- und Familienbesuch zurückkehrten. Dennoch werde es auf den Straßen voraussichtlich nicht so eng wie in früheren Jahren, hatte der Autoclub vor den Feiertagen mitgeteilt. Allerdings sei wieder mehr los als im Vorjahr, als Deutschland in einem weitgehenden Lockdown steckte.

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