Schläger bekommt kein Geld von der Versicherung

Mit einem Bierglas hatte ein Mann bei einer Himmelfahrtswanderung einem anderen eine Schnittwunde zugefügt. Aus Versehen, wie der Schläger meinte, und zog deshalb vor Gericht. Er wollte, dass seine private Haftpflichtversicherung ihm das Geld erstattet, das er dem Opfer bezahlen musste (Schmerzensgeld, Geld nach dem Opferentschädigungsgesetz). Das Landgericht Coburg sah aber – genau wie die Versicherung – eine Absicht bei dem Schlag mit dem Bierglas und hat deshalb den Forderungen des Klägers eine Absage erteilt. Eine Berufung des Mannes wurde zurückgewiesen, damit ist das Urteil rechtskräftig.