© Angelika Warmuth

Hoffnung auf weiße Weihnacht: Zumindest in Alpennähe

München (dpa/lby) – Wer in diesem Jahr auf weiße Weihnachten hofft, wird in Bayern zwar überwiegend enttäuscht. Doch zumindest am Alpenrand und in den Bergen können sich die Menschen auf Schnee freuen. «Mit ein bisschen Glück bleiben an den Feiertagen ein paar Zentimeterchen liegen, aber Schneepracht wird es außer am Alpenrand nicht geben», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdiensts am Dienstag.

Schneien soll es im Freistaat aber in den kommenden Tagen trotzdem ab und an – nur eben nicht genug für eine Schlittenfahrt im Flachland. «Grundsätzlich kühlt es zwar vor allem im Laufe des Heiligen Abends ziemlich ab und die Schnellfallgrenze sinkt auf etwa 200 bis 300 Meter, aber da der Boden aufgrund der aktuell milden Temperaturen noch recht warm ist, bleibt kaum etwas liegen», erklärte der Wetterexperte. Am ersten Weihnachtsfeiertag werden dann bayernweit vereinzelt Schneeschauer erwartet – «doch auch hier taut der Schnee schnell weg», sagte der Meteorologe.

In der Nacht zum 26. Dezember soll es zwar richtig frostig werden, aber überwiegend trocken bleiben. «Schneien wird es nur an und in den Alpen», sagte der DWD-Experte.

Dass Schnee an Weihnachten etwa in München immer seltener wird, zeigt laut Meteorologe auch ein Blick in die Statistik: Lag zwischen 1961 und 1990 in der Landeshauptstadt im Schnitt noch jedes dritte Jahr am Heiligen Abend Schnee, so gab es seit 2000 nur noch zwei Mal weiße Weihnachten.