Schüler erforschen das Schicksal jüdischer Bürger

Eine Ausstellung in Lichtenfels, die Wellen schlägt: Durch Zufall sind letztes Jahr 13 Führerscheine von jüdischen Bürgern im Landratsamt entdeckt worden, die sie 1938 abgeben mussten. Schüler des Meranier-Gymnasiums erforschten im Rahmen eines Projektseminars das Schicksal dieser Bürger. Daraus wurde eine Ausstellung, die am Montag feierlich eröffnet wurde. Zu diesem Anlass kamen auch Nachfahren der Führerscheinbesitzer aus den USA und Argentinien nach Lichtenfels. Die Ausstellung „13 Führerscheine, 13 jüdische Schicksale“ wird ab Freitag (9.11.) in der ehemaligen Synagoge gezeigt.