Guatemalas Präsident Alejandro Giammattei konnte aus der Gefahrenzone gebracht werden., © Efrem Lukatsky/AP/dpa

Schüsse auf Sicherheitsteam von Guatemalas Präsident

Bei einer bewaffneten Attacke auf die Sicherheitskräfte des guatemaltekischen Präsidenten Alejandro Giammattei im Nordwesten Guatemalas ist ein Mann verletzt worden.

Das teilte die Regierung des mittelamerikanischen Landes mit. Der Präsident selbst sei bei dem Vorfall nahe der Grenze zu Mexiko unverletzt geblieben und aus der Gefahrenzone gebracht worden.

Teams des Militärs und des Nachrichtendienstes, die für die Sicherheit des Präsidenten bei einem Besuch in der Region verantwortlich waren, hatten der Mitteilung zufolge in La Laguna im Department Huehuetenango ein verdächtiges Fahrzeug für eine Kontrolle angehalten. Die Insassen des Fahrzeugs eröffneten demnach das Feuer auf die Sicherheitskräfte, woraufhin es zu einem Schusswechsel kam. Dabei sei ein mexikanischer Staatsangehöriger verwundet worden.

In Zusammenarbeit mit dem mexikanischen Militär seien vier Guatemalteken festgenommen worden, denen es gelungen war, die Grenze zu überqueren. Sie hätten zwei Gewehrgranaten zurückgelassen.

Guatemala liegt auf einer Drogenschmuggelroute. Vor allem in der Grenzregion sind dort auch Menschenschmuggler aktiv. Viele Migranten aus den mittelamerikanischen Ländern Guatemala, Honduras und El Salvador treten die gefährliche Reise an, um über Mexiko in die USA zu gelangen.