Schulkampagne des Freistaates: Oberfränkischer Drogenpräventionspolizist sieht Schritt in die richtige Richtung

1,6 Mio. Euro will der Freistaat Bayern in den nächsten zwei Jahren in die Hand nehmen, um eine Cannabispräventionskampagne an den bayerischen Schulen zu finanzieren. Hintergrund sind die Legalisierungspläne der Bundesregierung. Jochen Bergmann, der Drogenpräventionsbeauftragte der oberfränkischen Polizei, sieht das Schulprojekt als ersten Schritt in die richtige Richtung. Er selbst wisse noch nicht, wie die Kampagne konkret aussehen soll. Ursprünglich sollte sie am 1. November starten. Im RadioEINS-Interview erklärte der Polizist, dass es noch viel mehr Angebote und Maßnahmen brauche. Dabei geht es insbesondere um die Freizeitgestaltung und dabei das Thema Chancengleichheit, um die Jugendlichen vom Drogenkonsum abzuhalten. Das sei eine Mammutaufgabe, so Bergmann.