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Schulze: Debatte über Freizeitsport zu Corona-Zeiten nötig

München (dpa/lby) – Nach dem über Nacht verhängten generellen Verbot von Freizeitsport in der Halle in Bayern hat die Grünen-Fraktion im Landtag eine generelle Debatte über Freizeitsport zu Corona-Zeiten angemahnt. «Ich persönlich glaube, wir müssen uns schon noch mal darüber unterhalten, wie können wir denn aus gesundheitlichen Gesichtspunkten Bürgerinnen und Bürgern trotzdem ermöglichen, ihren Sport zu treiben», sagte Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen, im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2).

Die Staatsregierung hatte am späten Donnerstagabend ein Verbot für alle Hallen-Sportarten erlassen, die bisher noch erlaubt waren. Darunter fallen etwa Tennis und Badminton. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes, der der Klage eines Fitnessstudio-Betreibers stattgegeben hatte. Der Betreiber hatte auf Gleichbehandlung gepocht.

Im November sei jeder dazu aufgerufen, Corona-Infektionen zu vermeiden. «Daran müssen wir alle gemeinsam arbeiten.» Aber danach müsse man darüber nachdenken, wie Sport wieder möglich sein könne. Da bin ich auf die weitere Debatte im Bayerischen Landtag gespannt», sagte Schulze.