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Seehofer und Söder würdigen Franz Josef Strauß

Rott am Inn (dpa/lby) – Am 30. Todestag von Franz Josef Strauß haben CSU-Chef Horst Seehofer und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Verdienste des früheren Partei- und Regierungschefs für die CSU und das Land insgesamt gewürdigt. «Er ist der Vater des Erfolgs für die CSU, für Bayern, für Deutschland», sagte Seehofer am Mittwoch bei Gedenkfeierlichkeiten zu Ehren Strauß‘ in Rott am Inn. Seehofer bezeichnete Strauß zudem als einen Wegbereiter der deutschen Einheit.

Söder nannte Strauß einen «Modernisierer», der Bayern vorangebracht habe. Der ehemalige Ministerpräsident habe Bayern «von einem reinen Agrarland zu einem modernen Industriestaat geformt». Ein Auftrag Strauß‘ sei auch der Kampf gegen den Extremismus von allen Seiten. «Sein Satz «Rechts neben der Union darf keine demokratisch legitimierte Kraft sein» ist uns weiter Auftrag», betonte Söder und sagte: «Strauß hätte die AfD nicht gewählt, er hätte sie bekämpft.» An der Gedenkfeier nahm auch die Witwe von Helmut Kohl, Maike Kohl-Richter, teil.

Strauß war von 1978 bis zu seinem Tod 1988 Ministerpräsident. Am 3. Oktober 1988 starb er mit 73 Jahren an Herz-Kreislauf-Versagen.