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Siebenfacher Mörder stirbt in Haft

Straubing (dpa/lby) – Nach 25 Jahren in Haft ist ein siebenfacher Mörder in der Justizvollzugsanstalt in Straubing gestorben. Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat nach Angaben eines Sprechers vom Donnerstag ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um Fremdverschulden ausschließen zu können. Es gebe bislang aber keine Hinweise darauf. Der 81-jährige Häftling war als «Würger von Regensburg» bekannt geworden. Mehrere Medien hatten über den Tod des Mannes berichtet. Demnach war er bereits seit längerer Zeit krank.

Vor dem Landgericht München I war der Mann 1995 wegen des Mordes an sieben Frauen im Alter zwischen 23 und 85 Jahren zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt worden. Motiv für die zwischen 1975 und 1993 begangenen Taten war Habgier. Die Opfer waren zwei Prostituierte und fünf Rentnerinnen.