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Söder hält sich für «ausbefördert»

München/Frankfurt (dpa/lby) – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich einmal mehr zurückhaltend zu einer möglichen Kanzlerkandidatur geäußert. Er sei der jüngste CSU-Politiker, der in der Parteigeschichte die Doppelfunktion von Ministerpräsident und Parteivorsitzendem ausfülle, sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstagsausgabe). «Damit bin ich quasi ausbefördert.» Er fügte hinzu: «Es muss schon irgendeinen Grund haben, warum die CSU nie einen Kanzler gestellt hat.» Söder gilt neben den drei Anwärtern auf den CDU-Vorsitz, Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen, als möglicher Kanzlerkandidat der Union für die kommende Bundestagswahl.