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Söder: Kostüme-Gucken an Fasching wird mir fehlen

Würzburg (dpa) – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54) muss in diesem Jahr auf das Bewerten von Faschingskostümen verzichten. Es sei das erste Mal seit vielen Jahren, dass er die Prunksitzung «Fastnacht in Franken» nur im Fernsehen und nicht live in Veitshöchheim verfolge, sagte der CSU-Chef der Zeitung «Main-Post». «Natürlich wird mir der Abend mit seiner Freude und den vielen Begegnungen fehlen. Man schaut ja auch immer, wer ein besonders tolles Kostüm trägt. Da gibt es echte Hingucker, aber immer auch ein paar, die sich noch verbessern können.»

Der gebürtige Franke Söder muss sich wegen der Corona-Pandemie nun mit seiner Fantasie helfen: «Insofern stelle ich mir heuer einfach vor, in welchen Kostümen (Wirtschaftsminister) Hubert Aiwanger oder (Grünen-Fraktionsvorsitzende) Katharina Schulze aufgetreten wären – und freue mich dann einfach auf das nächste Jahr.»

Die Prunksitzung ist in Bayern ein Höhepunkt in der Faschings-Saison. Dieses Jahr wird sie wegen Corona nicht live gezeigt sondern aufgezeichnet. Söder nutzte Veitshöchheim früher gern als seine Bühne: Verkleidet als mittelloser Punk, Edmund Stoiber, Homer Simpson oder Comicfigur Shrek sorgte er stets für Aufsehen.

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