Sonneberg: Nach Brandstiftung mit Todesfolge – Prozess beginnt nächste Woche

Brandstiftung mit Todesfolge und versuchter Mord wird einem 20-Jährigen aus dem Raum Eisfeld und Neuhaus am Rennweg vorgeworfen. Am Freitag in einer Woche (24.6.) steht er deshalb vor dem Landgericht Meiningen. Aus Eifersucht soll es zwischen dem Angeklagten und dem neuen Partner seiner Ex-Freundin im Dezember (2021) zum Streit gekommen sein, zunächst per Chat. Der neue Freund soll dem Angeklagten angeboten haben, zur Klärung des Streits in seine Wohnung nach Sonneberg zu kommen. Daraufhin soll der Angeklagte beschlossen haben, das Haus, in dem sich die Wohnung befand, anzuzünden – in der Hoffnung, dass seine Ex-Freundin und ihr neuer Freund ums Leben kommen. Auf dem Weg soll er Benzin besorgt, vor die Dachgeschosswohnung gekippt und angezündet haben. Seine Ex-Freundin war nicht zuhause, und ihr neuer Freund konnte sich mit einem Sprung aus dem Fenster retten. Allerdings war auch ein Arbeitskollege in der Wohnung. Dieser wurde im Schlaf überrascht und kam bei dem Feuer ums Leben. Neben dem 20-Jährigen ist auch eine 16-Jährige angeklagt. Ihr wird versuchte Strafvereitelung vorgeworfen. Sie sollte dem mutmaßlichen Täter ein falsches Alibi verschaffen.