Stadtratssitzung hat ein Nachspiel

Über den Verkauf eines Grundstückes am Coburger Ketschenanger, auf dem ein großes Kongresshotel entstehen soll, hätte letzten Donnerstag im Stadtrat namentlich abgestimmt werden sollen. Das findet der Coburger FDP-Stadtrat Hans-Heinrich Eidt, der das in einem Antrag an den Stadtrat auch gefordert hatte.  Nun beschwert sich Eidt in einem Brief an OB Tessmer, dass es zu dieser namentlichen Abstimmung nicht kam. Dort schreibt Eidt sinngemäß, für den Fall, dass am Anger ein ungestalteter Kasten entsteht, hätte er gerne die Namen der Stadträte gewusst, die das zu verantworten hätten. Der Investor, der das siebenstöckige Hotel am Ketschenanger bauen will, hat sich bereiterklärt, beim Thema Hotelgestaltung eng mit der Stadt zusammenzuarbeiten. Vertraglich verpflichtet ist er dazu aber nicht.