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Super-G statt Herren-Riesenslalom in Garmisch

Garmisch-Partenkirchen (dpa) – Wegen den Folgen der Corona-Maßnahmen wird in der neuen Ski-Saison in Garmisch-Partenkirchen statt eines Herren-Riesenslaloms ein Super-G gefahren. Der Weltverband Fis fasste diesen Beschluss, der formal noch vom Fis-Council am 9. Oktober abgesegnet werden muss, in seinen vorbereiteten Sitzungen, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Der Disziplintausch ist nötig, weil in diesem Winter die Events für Technik-Fahrer und Speed-Fahrer getrennt werden sollen, um Kontaktsituationen zu reduzieren. Als Termine sind Freitag, 5. (Super-G), und Samstag, 6. Februar (Abfahrt), vorgesehen. Wenige Tage danach soll die alpine Ski-WM in Cortina d’Ampezzo beginnen.

In den vergangenen Jahren standen in Garmisch stets eine Abfahrt und ein Riesenslalom der Herren auf dem Programm. Bei den Frauen bleibt es wie gewohnt bei einer Abfahrt und einem Super-G (30./31. Januar). Neben der Trennung in Techniker und Abfahrer sollen auch gemeinsame Events von Frauen und Männern reduziert werden. Am ersten Slalom-Wochenende im November in Levi (Finnland) fahren etwa zweimal die Frauen. Die Slalom-Männer starten erst am 21. Dezember in Alta Badia in die Saison. Im Januar stehen dann gleich sieben Torläufe an.

Neben Garmisch blieben auch andere Weltcup-Klassiker im Kalender, in Kitzbühel und Wengen stehen entgegen der neuen Maßgabe sogar Speed-Rennen und Slaloms auf dem Programm. Die Sportler sollen dort getrennt in Hotels untergebracht werden. Kombinations-Wettkämpfe wurden keine geplant – nur bei der WM wird eine Kombi ausgefahren.

Kitzbühel kündigte indes an, am Rennwochenende vom 22. bis 24. Januar vorerst ohne Zuschauer, öffentliche Events und Partys zu planen.