Markus Blume (CSU, r), Wissenschaftsminister von Bayern, und Dieter Kranzlmüller, Leiter Leibniz-Rechenzentrum., © Sven Hoppe/dpa

Super-Rechner für Künstliche Intelligenz in Bayern

Ein den Angaben nach weltweit einzigartiger Rechner soll künftig in Bayern große Mengen an Daten verarbeiten. Der speziell für Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) entwickelte Superrechner CS-2 wurde am Donnerstag im Leibniz-Rechenzentrum in Garching aus seiner rund einen Meter hohen Transportbox geholt. Im Inneren des Rechners: ein Prozessor im Format etwa eines Esstellers mit der laut Rechenzentrum derzeit weltweit höchsten Rechenleistung.

«Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur mit der Analyse riesiger Datenmengen bewältigen», erläuterte Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU). Mit dem neuen KI-Superchip und einem der stärksten Höchstleistungsrechner Europas spiele das Leibniz-Rechenzentrum, das am Donnerstag sein 60-jähriges Jubiläum feierte, weltweit in der ersten Liga bei der Verarbeitung von Big Data.