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Tennisprofi Struff will Zverev zu Davis-Cup-Umdenken bewegen

München (dpa) – Tennisprofi Jan-Lennard Struff will Alexander Zverev zu einem Comeback im Davis Cup überreden. Der deutschen Nummer eins macht der traditionelle Ländervergleich im aktuellen Modus keinen Spaß, wie Zverev am Montag unterstrichen hatte. Struff sagte nun am Dienstag, dass er mit seinem Teamkollegen im Rahmen der BMW Open in dieser Woche in München noch sprechen wird. «Ich werde ihn fragen», sagte Struff nach seinem Erstrundensieg. «Wir wissen ja, dass das Team mit ihm besser ist, weil er ein überragender Spieler ist.»

Der Warsteiner kündigte dabei Beharrlichkeit an. «Wenn er nein sagt, dann sagt er nein. Dann werde ich ihn noch ein paarmal fragen. Und wenn er ja sagt, dann nagle ich ihn darauf fest», meinte Struff. Er erinnerte daran, dass er zusammen mit Zverev beim ATP Cup Anfang des Jahres in Australien «eine mega gute Zeit» hatte. «Wir sind mit ihm viel stärker, das ist absolut klar», sagte der 31-Jährige.

Zverev lehnt den neuen Modus im Davis Cup ab, der 2019 mit Gruppenspielen an einem Standort eingeführt worden war. In diesem Jahr wurden immerhin neben Madrid noch Turin und Innsbruck als weitere zwei Orte für die Viertelfinals bekanntgegeben. Das ändere für ihn aber aktuell nichts, sagte Zverev. Er will zurück zum Modus mit einer K.o.-Runde und Spielen bei der jeweiligen Gastgebernation.

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