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Drei Tote bei Badeunfällen

Olching (dpa/lby) – Drei Männer sind in Bayern binnen kurzer Zeit beim Baden ums Leben gekommen. Ersten Erkenntnissen nach schließt die Polizei in allen drei Fällen ein Fremdverschulden aus.

Ein 76-Jähriger starb beim Schwimmen im Olchinger See (Landkreis Fürstenfeldbruck). Eine Passantin entdeckte den leblos im Wasser treibenden Mann am Donnerstagvormittag und verständigte die Rettungskräfte, wie die Polizei mitteilte. Diese konnten den Badegast bergen, jedoch kam für ihn jede Hilfe zu spät.

In Tittling (Landkreis Passau) ertrank am Mittwochabend ein 32-Jähriger in einem Weiher. Seine Begleiter konnten den Mann beim Baden nach wenigen Minuten nicht mehr sehen und alarmierten die Retter. Die Wasserwacht entdeckte den 32-Jährigen tot im Weiher.

Ein 69-Jähriger ist am Mittwochabend in einem Krankenhaus gestorben, nachdem ihn Badegäste zuvor leblos aus dem Lugenausee in Böbing (Landkreis Weilheim-Schongau) gezogen hatten. Rettern war es zunächst gelungen, den Mann zu reanimieren. Er wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht, wo er jedoch starb.