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Tödliches Taubenfüttern hat gerichtliches Nachspiel

Fürth (dpa/lby) – 20 Tauben hat ein Landwirt im mittelfränkischen Oberasbach (Landkreis Fürth) auf dem Gewissen, weil er ein für die Vögel giftiges Saatgut auf seinem Feld verstreut hat. Der 57-Jährige wollte die Tiere eigenen Angaben nach im vergangenen Oktober zum Schutz der Aussaat nur vergrämen. Das half dem Mann vor Gericht aber wenig: Das Amtsgericht Fürth sprach den Bauern des fahrlässigen Tötens von Wirbeltieren ohne Betäubung unter Vermeidung von Schmerzen in 20 Fällen schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Der Mann soll eine Geldbuße in Höhe von 800 Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.